Turnierreifeprüfung


ÄNDERUNG AB 2020:

Achtung: Neues Verfahren zur Bestellung von Fechtpässen bei Erstausstellung!  


Zum 01. 01. 2020 hat der Vorstand des Rheinischen Fechter-Bundes ein neues Verfahren zur besseren Abwicklung der Turnierreifeprüfung beschlossen. Ziel des neuen Verfahrens ist es, sowohl den administrativen Aufwand für die Vereine als auch für den Verband zu senken. Das neue Prozedere soll wie folgt aussehen:

Schritt 1: Die Vereine melden wie in der Vergangenheit ihre Fechter über das Online Meldesystem von Ophardt zur Prüfung an. Meldeschluss für jede Turnierreifeprüfung ist 10 Tage vor der Prüfung. Nachmeldungen werden nicht mehr möglich sein.

Schritt 2: Die Vereine überweisen pro Fechter eine Prüfungsgebühr in Höhe von 18,- €. Diese Prüfungsgebühr entspricht der bisherigen Gebühr für den Fechtpass und muss bis zum Meldeschluss auf dem Konto des RFB eingegangen sein. Anschließend erfolgt der Versand der Fechtpässe über die Geschäftsstelle. 

Schritt 3: Die Fechter kommen zur Prüfung und bringen dort wie bisher den vom Heimtrainer unterschriebenen Fechtkompass sowie das ärztliche Attest mit.

Schritt 4: Bei erfolgreicher Prüfung händigt der Prüfer den Fechtern den Fechtpass aus. Dieser Fechtpass enthält bereits Unterschrift und Stempel des Verbandes. Das nachträgliche Stempeln und Unterschreiben (sei es auf dem Postweg oder persönlich) entfällt zukünftig. Ebenfalls entfällt das Bestellen der Fechtpässe durch die Vereine vor der Prüfung.

Durch das neue Verfahren sieht der Vorstand des RFB für alle Seiten den Aufwand als wesentlich reduziert an. Einzige Voraussetzung ist, dass die Vereine ihre Fechter rechtzeitig zur Prüfung anmelden und die Prüfungsgebühr bezahlen. Bei nicht rechtzeitiger Anmeldung und/oder Zahlung der Prüfungsgebühr erhält der jeweilige Prüfer keinen Fechtpass für den jeweiligen Fechter und kann ihn dann auch nicht aushändigen. Die Rechtzeitigkeit der Anmeldung und Bezahlung liegt in der Verantwortung der Vereine.
Bitte beachten Sie, dass die Prüfungsgebühr nicht erstattet wird, sofern diese schon bezahlt wurde und ein Fechter nach Ablauf der 10-Tage-Frist noch abgemeldet wird. Ebenfalls wird die Prüfungsgebühr nicht erstattet, sofern der/die Fechter/in die Turnierreifeprüfung nicht besteht.


Verfahren
Die Abnahme der Turnierreifeprüfung erfolgt durch die Gruppenfechtwarte im Rheinischen Fechter-Bund, von denen 4 Personen für ihre jeweilige Gruppe von Vereinen (Gruppe, Nord, Süd, Ost und West) satzungsmäßig auf dem Rheinischen Fechtertag gewählt werden. Jeder Verein ist einer dieser vier Gruppen zugeordnet (siehe "Vereine").

Die Gruppenfechtwarte führen je nach Nachfrage die Turnierreifeprüfung entweder innerhalb ihrer eigenen Vereinsgruppe oder zentral für alle Vereine durch. Termin und Ort werden jeweils immer auf der Seite "Lehrgangstermine" und im Download-Bereich auf dieser Webseite bekannt gegeben und die Ausschreibung zum Download bereitgestellt. Wenn innerhalb eines längeren Zeitraums kein Termin vorhanden ist, wenden Sie sich bitte an den für Ihren Verein zuständigen Gruppenfechtwart. Sobald die Anfänger in ihren Vereinen ausreichend vorbereitet wurden, sind die Anfänger bei den Gruppenfechtwarten bei deren offiziell ausgeschriebenen Prüfungen anzumelden.

Es wird empfohlen die Prüflinge bereits vor Ablegung der Prüfung im Online-Service-Portal des DFB zu registrieren, spätestens aber bei bestandener Turnierreifeprüfung. Das dazu nötige Kennwort liegt den Vereinsverantwortlichen vor. Fechter, die nicht in dieser Datenbank registriert sind, können auf Turnieren nicht starten.

Inhalte
Seit der Saison 2015/16 sind Prüfungs- inhalte und verfahren bundesweit einheitlich geregelt. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Hierzu stellt der Deutsche Fechter-Bund folgende Materialien bereit:

Theoretischer Teil:



Praktischer Teil:



Richtlinien zur Turnierreifeprüfung



Vorbereitung

Neben den oben bereit gestellten Materialien vom Deutschen Fechter-Bund stellt der Rheinische Fechter-Bund sein eigenes Handbuch für die Vorbereitung zur Verfügung. Diejenigen Anfänger, die das bereit gestellte Handbuch sorgfältig durchgearbeitet haben und inhaltlich beherrschen sowie die Paraden im Gefecht sauber zeigen und anwenden können, werden perfekt für die Prüfung vorbereitet sein. In diesem Handbuch wird außerdem das Ausfüllen von Rundentableaus und die Handzeichen der Kampfrichter dargestellt, die mit zur fechterischen Grundausbildung gehören und durch die oben bereit gestellten Materialien geprüft werden.



Hinweis zum Ausdrucken des Handbuchs:
Die Seiten des Handbuches sind so bereitgestellt, dass man hintereinander alle Vorder- und dann dann alle Rückseiten bedrucken kann. Die Seiten 1-17 des PDF-Dokumentes sind Vorderseiten und die Seiten 18-34 sind Rückseiten. Dabei ist zu beachten, dass die erste Seite die Seite 34 als Rückseite hat, die zweite Seite die Seite 33 als Rückseite hat, usw bis zur Mitte (Seite 17 hat dann Seite 18 als Rückseite). Zum schnellen Ausdrucken wird empfohlen, erst die Seiten 1-17 am Stück auszudrucken. Danach die Seiten so wieder in den Drucker legen, dass die Rückseite von Seite 17 oben liegt (also als erstes bedruckt wird) und die Seite 1 unten. Dann kann man die Rückseiten (Seiten 18-34 des PDF-Dokumentes) am Stück auf die anderen Seiten draufdrucken, sodass die richtigen Vorderseiten die richtigen Rückseiten haben. Vorher wird empfohlen, am eigenen Drucker ein paar Seiten als Probe auszuprobieren, da das Ausspucken und das richtige "wieder herreinlegen" von der Ausrichtung der Seiten bei jedem Drucker unterschiedlich erfolgt und es daher auch keine Beschreibung gibt, die sich auf alle Drucker anwenden lässt. Wenn das Handbuch fertig ausgedruckt ist, kann man die Seiten in der Mitte falten und so zu einem richtigen Handbuch zusammenlegen.