Rheinischer Fechter-Bund e.V.

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Am 21. Mai fand in Leverkusen die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Rheinischen Fechter-Bundes statt. Auf diesem Fechtertag galt es insbesondere zukünftige richtungweisende Entscheidungen zu treffen und Wahlen durchzuführen. Ausgangselement für die Wahlen ist eine für den nächsten Fechtertag angestrebte Strukturreform, die auf dem Fechtertag vorgestellt wurde. Diese soll auf dem nächsten Fechtertag per Satzungsänderung vollzogen werden, mit der sich aktuell der neue Vorstand beschäftigt. Kernpunkte dieser Reform ist zum einen eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Verband und seiner Mitgliedsvereine. Dies soll unter anderem durch die Schaffung eines neuen Vizepräsidenten für Kommunikation gewährleistet werden und zum anderen durch gezielte Einbindung von Stützpunkt- und Vereinsvertretern in den Sportausschuss im Rheinischen Fechterbund. Ziel ist es, damit den sportpolitischen Einfluss des Fechtens im Rheinland in Richtung des Landessportbundes sowie zu den Gremien des Deutschen Fechter-Bundes zu erhöhen und damit Sportler, Trainer und Funktionäre in den Vereinen so gut wie möglich überregional zu vertreten und zu unterstützen. Einen wesentlichen Anteil an dieser Aufgabe wird der neue Präsident des Rheinischen Fechter-Bundes Emmo Kawald haben. Mit einem erfolgreichen Bruder Olaf Kawald als Bundestrainer für das Säbelfechten und als Mitarbeiter in der Personalabteilung bei RWE bringt er dafür beste Voraussetzungen mit. Er übernimmt das Amt von Ex-Präsident Elmar Steinbach aus Bonn, der aus Altersgründen nach 16 Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Der Verband dankt an dieser Stelle herzlich Elmar Steinbach für seine geleistete Arbeit und seine Verdienste. Ein menschlich sehr loyaler Umgang des ehemaligen Bonner Schuldirektors und eine stets verlässliche Kommunikation im Hinblick auf andere Landesverbände waren bei anderen Verbänden sehr geschätzt. Als Dank dafür wählte ihn die Mitgliederversammlung zum Ehrenpräsidenten des RFB. Das Ressort Finanzen übernimmt zukünftig Pia Klauck. Die noch junge, aktive Florettfechterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen tritt die Nachfolge von Peter Schmeka an, der aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Ihre Aufgabe wird neben der Überwachung der Finanzen darin bestehen, die Fördergelder des Landessportbundes an die Vereine aufzuteilen. Diese Aufgabe wurde in der Vergangenheit vom Vizepräsidenten für besondere Aufgaben erledigt, dessen Ressort mit der Strukturänderung gestrichen werden soll. Das offizielle Amt des Vizepräsidenten für besondere Aufgaben übernimmt bis zur Satzungsänderung Christian Rieger. Er übernimmt hier jedoch bereits die neuen Aufgaben des Vizepräsidenten für Kommunikation, der mit der Satzungsänderung anstelle geschaffen wird. Mit dieser Wahl wurde auf dem vorher stattfindenden Jugendtag der Posten des Jugendwartes freigegeben. Dieses Amt wird zukünftig Thomas Wißkirchen, Abteilungsleiter beim TV Hoffnungsthal übernehmen. Sein Vertreter ist Carsten Muschenich vom FC Düren. Ein weiterer Aspekt der Strukurreform ist die Zusammenlegung der Ressorts "Breitensport" und "Sport". Auf Grund des sehr weitläufigen Gebietes wird das Gebiet Breitensport zukünftig von mehreren einzelnen Beauftragten für ihr Gebiet abgedeckt. Daher wurde Lars Pickardt als Vizepräsident Breitensport in seinem Amt bestätigt und wird mit der Satzungsänderung von seinem Posten zurücktreten und als Beauftragter für das Rollstuhlfechten, eines der Bereiche des Breitensportes fungieren. Ansonsten wurden Anne Nix als Vizepräsidentin Lehrwesen und Knut Oetter als Vizepräsident Sport in ihren Ämtern bestätigt. Neben den bestens organisierten Trainerlehrgängen wird sie zukünftig als Anwältin auch für den Verband besonders in juristischen Fragen tätig sein. Knut Oetter ist selbst nach 40 Jahren Vorstandsarbeit für sein Amt noch nicht zu müde und ist weiterhin auf den RFB-Turnieren nicht wegzudenken. Der Vorstand ist mit diesem neuen schlagkräftigen Team von einer erfolgreichen Zusammenarbeit überzeugt und bedankt sich jetzt schon für die Annahme in den Vereinen.

Christian Rieger

 

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